9 wichtige Sicherheits-Tipps zur Gartenpflege mit Akku-Motorsägen
March 20, 2026

Wussten Sie, dass Kettensägen erst in den 1950er Jahren richtig handlich und effektiv für die Gartenpflege wurden? Tatsächlich hat sich seitdem viel verändert, besonders im Bereich der Sicherheit.
Während moderne Akku-Motorsägen wie die von STIHL mit zahlreichen integrierten Schutzmechanismen ausgestattet sind, bleibt die richtige Handhabung entscheidend für die private Gartenpflege. Besonders erfreulich: Einige Akku-Modelle sind so leise, dass kein Gehörschutz nötig ist – perfekt für lärmempfindliche Bereiche! Dennoch sollten wir niemals ohne vollständige Sicherheitsausrüstung arbeiten, die Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Helm mit Gesichtsschutz und stabile Handschuhe umfasst.
In diesem Artikel teilen wir unsere wichtigsten Sicherheitstipps für den Umgang mit Akku-Motorsägen – damit Ihre Gartenpflege nicht nur effektiv, sondern auch sicher bleibt. Als angenehmer Nebeneffekt: Der beim Sägen freigesetzte Holzduft durch ätherische Öle kann sogar beruhigend wirken!
Tragen der richtigen Schutzkleidung bei der Gartenpflege mit Akku-Motorsägen
Bei der Arbeit mit Akku-Motorsägen steht die Sicherheit an erster Stelle. Obwohl moderne Geräte bereits mit integrierten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sind, bieten diese allein keinen vollständigen Schutz. Die richtige Schutzkleidung ist daher unerlässlich, um Verletzungsrisiken bei der Gartenpflege zu minimieren.
Wichtige Bestandteile der Schutzkleidung
Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) für die Arbeit mit Akku-Motorsägen umfasst mehrere essentielle Komponenten. Zunächst benötigen Sie einen Schutzhelm, der Ihren Kopf vor herabfallenden Ästen schützt. Viele moderne Helme sind bereits mit integriertem Gesichts- und Gehörschutz ausgestattet. Eine Schutzbrille verhindert, dass Holzsplitter und Späne in Ihre Augen gelangen und bietet gleichzeitig UV-Schutz für längere Arbeiten im Freien.
Besonders wichtig ist die Schnittschutzhose, da die Beine bei Unfällen mit Kettensägen am häufigsten betroffen sind. Diese besteht aus mehreren Lagen spezieller Faserstoffe, die bei Kontakt mit der Säge sofort in die Kette gezogen werden und diese blockieren. Für den Oberkörperschutz ist eine eng anliegende Jacke empfehlenswert, idealerweise ebenfalls mit Schnittschutzeinlage.
Darüber hinaus gehören robuste Schutzhandschuhe zur Grundausstattung. Diese sollten möglichst aus Leder gefertigt sein, um einen sicheren Griff zu gewährleisten – auch bei Nässe und Kälte. Für die Füsse sind knöchelhohe Sicherheitsschuhe mit Schnittschutz und Stahlkappe unverzichtbar. Diese bieten nicht nur Schutz vor der Säge, sondern sorgen auch für einen rutschfesten und sicheren Stand auf unebenem Untergrund.
Warum Schutzkleidung bei Akku-Motorsägen unverzichtbar ist
Auch wenn Akku-Motorsägen im Vergleich zu benzinbetriebenen Modellen leichter und weniger laut sind, bleibt das Verletzungsrisiko hoch. Die Schutzkleidung erfüllt mehrere entscheidende Funktionen: Sie schützt vor mechanischen Einflüssen wie Schnitten, Stössen und umherfliegenden Partikeln. Ferner bietet sie Schutz vor Umwelteinflüssen wie Nässe, Kälte und UV-Strahlung.
Besonders die Schnittschutzkleidung kann lebensrettend sein. Sie ist in verschiedene Schutzklassen eingeteilt, die angeben, bei welcher Kettengeschwindigkeit sie noch wirksam schützt. Die Klassen reichen von 0 (16 m/s) bis 3 (28 m/s). Für die private Gartenpflege ist mindestens Klasse 1 (20 m/s) empfehlenswert.
Allerdings kann keine Schutzkleidung absoluten Schutz bieten. Sie ist kein Ersatz für eine sichere Arbeitstechnik, sondern ergänzt diese. Die Kombination aus richtiger Kleidung und korrekter Handhabung minimiert das Unfallrisiko erheblich.
Empfehlungen für private Gartenpflege
Für Hobbygärtner ist es ratsam, nicht an der Schutzausrüstung zu sparen. Grundsätzlich sollte die Kleidung zweckmässig sein und die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Tragen Sie keine weiten Kleidungsstücke, Schals oder Schmuck, die sich im Holz oder Gestrüpp verfangen könnten.
Bei der Auswahl der Schutzkleidung achten Sie auf folgende Kriterien:
- Entsprechende Zertifizierung und Einhaltung der Normen (z.B. EN 381-5 für Schnittschutzhosen)
- Gute Passform für ausreichende Bewegungsfreiheit
- Atmungsaktive Materialien für Komfort bei längerer Arbeit
- Witterungsbeständigkeit für die Gartenpflege im Winter
Für Privatpersonen ist die Lebensdauer der Schutzkleidung bei gelegentlicher Nutzung auf bis zu fünf Jahre angesetzt. Überprüfen Sie Ihre Ausrüstung dennoch regelmässig auf Mängel wie Löcher, poröse Stellen oder Materialermüdung. Nach einem Schnittkontakt muss die betroffene Schutzkleidung sofort ausgetauscht werden.
Wenn Sie umfangreichere Arbeiten mit der Motorsäge planen, empfehle ich dringend einen Schulungskurs zu besuchen. Professionelle Kurse vermitteln nicht nur den sicheren Umgang mit dem Gerät, sondern auch wichtige Kenntnisse über die korrekte Verwendung der Schutzausrüstung.
Bedenken Sie: Investitionen in hochwertige Schutzkleidung sind Investitionen in Ihre Sicherheit und Gesundheit bei der privaten Gartenpflege. Mit der richtigen Ausrüstung können Sie sich vollständig auf die Arbeit konzentrieren und gleichzeitig das Risiko schwerwiegender Verletzungen deutlich reduzieren.
Sicherer Umgang mit der STIHL Akku-Motorsäge
Die Akku-Motorsägen von STIHL bieten zahlreiche fortschrittliche Funktionen für effiziente und sichere Gartenpflege. Im Gegensatz zu ihren benzinbetriebenen Pendants sind sie deutlich leiser und umweltfreundlicher, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Allerdings ist es wichtig, die spezifischen Sicherheitsmerkmale zu kennen und die richtige Handhabung zu beherrschen.
STIHL Kettensäge Sicherheitsmerkmale
STIHL Akku-Motorsägen verfügen über mehrere Sicherheitssysteme, die das Verletzungsrisiko erheblich reduzieren. Besonders hervorzuheben ist die QuickStop Super Funktion, die die Sägekette sofort stoppt, wenn der hintere Griff losgelassen wird. Dieses zusätzliche Bremssystem geht über die standardmässige Kettenbremse hinaus, die bei Rückschlägen oder durch Betätigen des vorderen Handschutzes aktiviert wird.
Für eine sichere Handhabung ist ausserdem die STIHL Kettenschnellspannung von grosser Bedeutung. Sie ermöglicht ein werkzeugloses und einfaches Nachspannen der Sägekette, wodurch die Gefahr eines Kontakts mit der scharfen Kette beim Spannen minimiert wird. Der transparente Öltank bietet zudem jederzeit einen klaren Blick auf den Ölstand, was regelmässige Kontrollen erleichtert und Kettentrockenläufe verhindert.
Die Akkus selbst sind mit Schutzmechanismen ausgestattet und gasdicht verschlossen. Dennoch müssen sie vor Hitze, Feuchtigkeit und mechanischen Beschädigungen geschützt werden. Bei Temperaturen zwischen -10°C und +50°C arbeiten die Akkus des AP und AK-Systems zuverlässig – ideal für die ganzjährige Gartenpflege, auch im Winter.
Richtige Handhabung und Startvorgang
Bevor ich mit einer STIHL Akku-Motorsäge arbeite, überprüfe ich zunächst den Arbeitsplatz und stelle sicher, dass keine Personen, besonders Kinder, in der Nähe sind. Obwohl Akku-Motorsägen keine giftigen Abgase produzieren, ist dennoch auf eine sichere Umgebung zu achten.
Der Startvorgang einer Akku-Motorsäge ist wesentlich einfacher als bei benzinbetriebenen Modellen:
- Kettenbremse einlegen durch Drücken des vorderen Handschutzes nach vorne
- Kettenschutz abnehmen
- Überprüfen, ob der Akku korrekt eingesetzt ist
- Motorsäge auf eine ebene Fläche stellen, wobei die Schneidgarnitur keinen Bodenkontakt haben darf
- Motorsäge mit beiden Händen sicher halten
- Kettenbremse nach dem Starten lösen, indem der vordere Handschutz zum Griff gezogen wird
- Kettenschmierung testen, indem die laufende Kette über ein helles Holz oder Papier gehalten wird – eine deutliche Ölspur muss erkennbar sein
Besonders wichtig: Vor jeder Inbetriebnahme sollte die Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen werden, da sie spezifische Sicherheitshinweise und wichtige Informationen zur korrekten Handhabung enthält.
Geeignete Modelle für private Gartenpflege
Für Hobbygärtner bieten Akku-Motorsägen die ideale Kombination aus Leistung, Handlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Die STIHL MSA 70 C-B (Nachfolgemodell der MSA 140 C) ist besonders für die private Gartenpflege geeignet. Sie gehört zum AK-Akkusystem, das speziell für gelegentliche Nutzer konzipiert wurde, und bietet im Vergleich zur MSA 60 C-B eine um 25% höhere Schnittleistung.
Dank ihres geringen Gewichts und des leistungsstarken EC-Motors arbeitet die MSA 70 C-B besonders energieeffizient und ermöglicht eine optimale Balance. Mit dem stufenlos regelbaren Bedienhebel lässt sich die Drehzahl präzise steuern, was für unterschiedliche Schnittarbeiten im Garten von Vorteil ist.
Für anspruchsvollere Privatanwender könnte die STIHL MSA 220 TC-O eine Alternative darstellen. Sie verfügt über das leistungsstärkere AP-Akkusystem und eignet sich auch zum Fällen kleinerer Bäume. Allerdings sind Top-Handle-Kettensägen generell nur für ausgebildete Benutzer bestimmt, da sie schwieriger zu kontrollieren sind und eine spezielle Ausbildung erfordern.
Grundsätzlich gilt: Für die private Gartenpflege stellen Akku-Kettensägen die beste Wahl dar. Sie sind leiser, komfortabler und umweltfreundlicher als Benzin-Modelle und bieten gleichzeitig mehr Bewegungsfreiheit als kabelgebundene Elektrokettensägen.
Wahl des richtigen Werkzeugs für die Gartenpflege
Die Entscheidung für das passende Werkzeug bildet das Fundament für eine erfolgreiche Gartenpflege. Besonders bei Motorsägen stehen Hobbygärtner heute vor der Wahl zwischen verschiedenen Antriebssystemen – jedes mit eigenen Vorzügen für unterschiedliche Einsatzzwecke.
Unterschiede zwischen Akku- und Benzin-Motorsägen
Akku-Motorsägen erfreuen sich aufgrund mehrerer Vorteile wachsender Beliebtheit. Sie sind nicht nur leichter und leiser als ihre benzinbetriebenen Gegenstücke, sondern auch umweltfreundlicher, da sie keine Abgase produzieren. Ausserdem punkten sie durch ihre unkomplizierte Handhabung – einfach Akku einsetzen und per Knopfdruck starten, ohne Kraftstoffmischung oder Startseil.
Im Gegensatz dazu überzeugen Benzin-Kettensägen durch ihre hohe Leistungsstärke und längere Betriebsdauer. Bei anspruchsvollen Arbeiten wie dem Fällen grösserer Bäume leisten sie zuverlässige Dienste, ohne dass ein Akkuwechsel nötig wird. Allerdings sind sie schwerer, lauter und wartungsintensiver, was besonders für gelegentliche Nutzer ins Gewicht fallen kann.
Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung sind die langfristigen Kosten. Obwohl die Anschaffungspreise beider Varianten mittlerweile ähnlich sind, können die Betriebskosten stark variieren. Eine fünfjährige Nutzungsdauer vorausgesetzt, lassen sich mit Akku-Modellen erhebliche Einsparungen erzielen – sowohl bei Kraftstoff (bis zu €1.443,75) als auch bei der Wartung (etwa €475).
Empfohlene Werkzeuge für verschiedene Gartenarbeiten
Für die private Gartenpflege eignen sich Akku-Kettensägen hervorragend zum Entasten, Schneiden von Sträuchern und kleineren Bäumen. Die STIHL MSA 220 T mit 2.100 Watt bietet beispielsweise ausreichend Leistung für anspruchsvolle Baumpflegearbeiten und kann dank ihres zertifizierten Spritzwasserschutzes auch bei Regen eingesetzt werden.
Für das Zerkleinern von Brennholz und leichte bis mittelschwere Schnittarbeiten im Garten empfehle ich Akku-Modelle mittlerer Leistungsklasse. Diese sind meist leicht zu transportieren und ermöglichen auch in lärmempfindlichen Umgebungen wie Wohnsiedlungen ein ungestörtes Arbeiten.
Hingegen sollten für schwere Forstarbeiten oder das Fällen grösserer Bäume leistungsstarke Benzin-Kettensägen in Betracht gezogen werden. Diese bieten die nötige Ausdauer und Kraft, um auch härteres Holz problemlos zu bewältigen.
Kostenüberblick: Gartenpflege Kosten pro Stunde
Die Kosten für professionelle Gartenpflege variieren je nach Region und Qualifikation des Gärtners. In der Schweiz liegt der Bruttostundenlohn für Privatpersonen typischerweise zwischen 25 und 35 Franken. Bei Beauftragung eines Gartenbauunternehmens müssen jedoch mit Kosten von 80 bis 120 Franken pro Stunde gerechnet werden.
Einzelne Gartenarbeiten werden oft nach Quadratmeter oder laufenden Metern abgerechnet:
- Rasen mähen: 0,25-0,40 CHF pro Quadratmeter
- Unkraut jäten: 2-4 CHF pro Quadratmeter
- Einfacher Heckenschnitt: ab 1 CHF pro laufenden Meter
Wer regelmässig Gartenarbeiten durchführen muss, für den lohnt sich die Investition in eigene Qualitätswerkzeuge. Besonders bei häufig genutzten Geräten wie Motorsägen empfiehlt sich der Kauf hochwertiger Markenprodukte, da diese langlebiger sind und meist auch Ersatzteile erhältlich sind.
Sicherer Stand und Körperhaltung beim Sägen
Ein rutschfester Stand und die richtige Körperhaltung zählen zu den wichtigsten Sicherheitsfaktoren beim Arbeiten mit Akku-Motorsägen. Laut einer Studie der Suva gehören ein unsicherer Stand und das daraus resultierende Zurückschlagen des Geräts zu den häufigsten Unfallursachen bei der Benutzung von Kettensägen.
Warum die Körperhaltung entscheidend ist
Die korrekte Körperhaltung beim Sägen erfüllt mehrere entscheidende Funktionen. Zunächst minimiert sie das Risiko eines Kontrollverlusts über die Motorsäge. Bei einer ausbalancierten Haltung kann ich das Gerät sicherer führen und unerwartete Bewegungen besser abfangen. Ausserdem reduziert eine ergonomisch korrekte Position die körperliche Belastung während der Gartenpflege erheblich.
Eine falsche Körperhaltung führt nicht nur zu unmittelbaren Sicherheitsrisiken, sondern kann langfristig auch zu Haltungsschäden führen. Über Jahre hinweg kann eine fehlerhafte Haltung zu Fehlformen der Wirbelkörper und sogar zu Bandscheibenvorfällen führen. Besonders bei längeren Arbeiten in der privaten Gartenpflege ist dies zu beachten.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Zu den häufigsten Fehlhaltungen beim Arbeiten mit Akku-Motorsägen gehören:
- Einsatz nur einer Hand: Die Kettensäge muss immer mit beiden Händen bedient werden, um maximale Kontrolle zu haben.
- Sägen über Schulterhöhe: Dies führt nicht nur zu Kontrollverlust, sondern erhöht auch das Risiko eines unbeabsichtigten Kontakts mit der Schienenspitze.
- Instabiler Stand: Arbeiten auf rutschigem Untergrund oder instabilen Flächen wie Leitern kann zum Verlust des Gleichgewichts führen.
- Falsche Grifftechnik: Der Daumen der linken Hand sollte unter den vorderen Handgriff gehalten werden, um das Risiko eines Rückschlags zu verringern.
Für die optimale Arbeitsposition gilt: Der linke Fuss steht vor dem rechten Fuss, und die Knie – nicht der Rücken – sind gebeugt. Diese Grundstellung ist stets so zu wählen, dass der Körper durch Stoss und Zug möglichst nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann.
Darüber hinaus sollten Sie bei der Gartenpflege mit Motorsägen niemals eine abnormale Körperhaltung einnehmen. Achten Sie auf einen festen Stand und benutzen Sie die Kettensäge nur auf festem, sicherem und ebenem Grund. Insbesondere bei der Gartenpflege im Winter mit rutschigem Untergrund ist dies besonders wichtig.
Beispiel aus der Praxis
Beim Zurückschneiden einer Hecke mit einer STIHL Kettensäge halte ich das Gerät nah am Körper, was mir besseres Gleichgewicht und präziseres Arbeiten ermöglicht. Meine Beine sind leicht versetzt – der linke Fuss steht etwas vor dem rechten – und ich halte den vorderen Griff vollständig mit Daumen und Fingern umschlossen.
Wenn ich die Arbeitsposition wechseln muss, stelle ich sicher, dass die Kette sich nicht mehr dreht. Ausserdem achte ich auf einen Sicherheitsabstand von mindestens 3 Metern zu anderen Personen. Diese Vorsichtsmassnahmen sind besonders bei der Gartenpflege in Wohngebieten wichtig.
Durch das regelmässige Wechseln der Position vermeide ich einseitige Belastungen. Allerdings ist es wichtig, nicht kontinuierlich in derselben Position zu verharren, da dies zu Verspannungen führen kann. Nach etwa 30-45 Minuten intensiver Arbeit mit der Motorsäge lege ich kurze Pausen ein, um Muskeln und Faszien zu entspannen und Haltungsschäden vorzubeugen.
Schnitttechniken für sicheres Arbeiten
Die richtigen Schnitttechniken sind entscheidend für die Sicherheit bei der Arbeit mit Akku-Motorsägen. Viele Unfälle passieren nicht durch defekte Geräte, sondern durch falsche Handhabung oder ungeeignete Schnittführung.
Grundlagen der Schnittführung
Beim Arbeiten mit der Motorsäge unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Schnittarten: dem Schneiden mit ziehender und schiebender Kette. Das Schneiden mit ziehender Kette erfolgt an der Unterseite der Schiene, wobei die Säge zum Holz hingezogen wird. Diese Technik bietet mehr Kontrolle und ist für Anfänger besonders geeignet. Beim Schneiden mit schiebender Kette an der Oberseite wird die Säge hingegen zum Körper gedrückt, was mehr Kraftaufwand erfordert.
Für optimale Kontrolle halte ich die Säge stets mit beiden Händen fest, wobei Daumen und Finger die Griffe vollständig umschliessen müssen. Beim Wechseln der Position ist es wichtig, dass die Kette stillsteht und die Führungsschiene auf der anderen Seite des Stammes liegt.
Die Arbeitsposition sollte möglichst in Taillenhöhe oder Kniehöhe liegen, um eine ergonomische Körperhaltung zu gewährleisten. Bei der privaten Gartenpflege empfiehlt es sich, gefällte Bäume über andere Stämme oder Erhöhungen zu legen, um eine bequeme Arbeitshöhe zu erreichen.
Vermeidung von Rückschlägen
Der Rückschlag (Kick-Back) gehört zu den gefährlichsten Situationen beim Sägen. Er entsteht hauptsächlich, wenn mit dem vorderen oberen Viertel der Schwertspitze gesägt wird oder wenn die Kette im Schnitt eingeklemmt wird. Dabei wird die Säge mit grosser Kraft zurückgeschleudert und kann schwere Verletzungen im Gesichts- oder Schulterbereich verursachen.
Zur Vermeidung von Rückschlägen sollte das Sägen mit der Schwertspitze grundsätzlich vermieden werden. Stechschnitte dürfen nur mit entsprechender Ausbildung und einer speziellen Technik durchgeführt werden. Hierbei setze ich zunächst mit dem unteren Teil der Spitze an und führe dann den stechenden Schnitt aus, wodurch der obere Teil des Schwerts durch das Holz gestützt wird.
Ausserdem tragen folgende Massnahmen zur Rückschlagsicherheit bei:
- Richtig gespannte und geschärfte Sägeketten verwenden
- Korrekt eingestellte Tiefenbegrenzer
- Einsatz von speziellen Sicherheitsketten mit geringerem Rückschlagrisiko
- Niemals über Schulterhöhe sägen

Schnittarten für verschiedene Gehölze
Bei der Gartenpflege müssen unterschiedliche Gehölzarten oft spezifisch behandelt werden. Grundsätzlich sollte der Schnitt ausserhalb der Brutzeit erfolgen, idealerweise im Winter. Dies schont nicht nur die heimische Tierwelt, sondern erleichtert auch die Arbeit, da man im laublosen Zustand besser sieht, wo geschnitten werden soll.
Für Blütensträucher wie Forsythien, Zimtröschen oder Weigelien empfiehlt sich ein Auslichtungsschnitt. Dabei werden alte oder zu dicht stehende Triebe in Bodennähe komplett entfernt, anstatt die Äste nur einzukürzen. Dies fördert den Wuchs junger Triebe und erhält die natürliche Wuchsform.
Sommerblühende Sträucher und Halbsträucher wie Hibiskus oder Spiraea japonica werden hingegen im Frühjahr grosszügig zurückgeschnitten. Zierkirschen und Zieräpfel benötigen normalerweise keinen regelmässigen Schnitt, können jedoch bei Bedarf ausgelichtet werden.
Bei der Arbeit mit unter Spannung stehendem Holz ist besondere Vorsicht geboten. Hier muss zunächst die Spannungsrichtung ermittelt werden. Der Schnitt sollte dann auf der gegenüberliegenden Seite angesetzt werden, um ein Einklemmen der Führungsschiene zu vermeiden.
Wartung und Pflege der Akku-Motorsäge
Die regelmässige Wartung und Pflege einer Akku-Motorsäge verlängert nicht nur ihre Lebensdauer, sondern gewährleistet auch ihre Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Anders als bei Benzin-Modellen entfällt zwar die Pflege des Vergasers, dennoch benötigen auch Akku-Geräte regelmässige Aufmerksamkeit.
Regelmässige Pflege für Langlebigkeit
Nach jedem Einsatz sollten Pflanzenreste, Harz und Staub von der Kettensäge entfernt werden. Diese Verschmutzungen können langfristig die Funktionalität beeinträchtigen. Für die Grundreinigung genügt ein feuchtes Tuch und eine weiche Bürste. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Kühlluftschlitze – sie sollten mit einem Pinsel oder Druckluft gereinigt werden, um den Motor vor Überhitzung zu schützen.
Die Schneidgarnitur erfordert besondere Aufmerksamkeit. Hierzu demontiere ich Sägekette und Führungsschiene, entferne Öl- und Schmutzrückstände aus dem Ölaustrittskanal und der Nut mit einer Feillehre. Anschliessend behandle ich die Komponenten mit einem Harzlöser und sprühe sie nach der Reinigung mit Pflegeöl ein.
Ausserdem ist die regelmässige Überprüfung der Kettenspannung und -schmierung entscheidend für die Langlebigkeit der Akku-Kettensäge.
Wartungstipps für die STIHL Toolster Modelle
Bei STIHL Akku-Kettensägen ist die fachgerechte Pflege des Akkus von grosser Bedeutung. Nach jedem Einsatz reinige ich den Akku mit einem feuchten Tuch. Darüber hinaus reinige ich den Akku-Schacht und die elektrischen Kontakte vorsichtig mit einem Pinsel.
Bei den Toolster Modellen wie der MSA 70 C-B empfehle ich, vor jeder längeren Arbeitspause den Staubfilter zu kontrollieren. Falls dieser verschmutzt ist, lässt er sich mit einer Bürste oder bei starker Verschmutzung mit Druckluft reinigen. Dies verhindert eine Überhitzung des Akkus während des Betriebs.
Für eine optimale Leistung sollten Reserve-Akkus abwechselnd verwendet werden. Bleibt ein Akku zu lange unbenutzt, kann sich das negativ auf seine Maximalkapazität und Lebensdauer auswirken.
Lagerung im Winter – Gartenpflege im Winter
Die richtige Lagerung der Akku-Motorsäge im Winter ist entscheidend für ihre langfristige Funktionsfähigkeit. Zunächst sollte das Gerät gründlich gereinigt werden. Der ideale Lagerort ist trocken, frostfrei und gut belüftet – etwa ein Keller, eine Garage oder ein isolierter Schuppen.
Für die Akku-Lagerung gilt: Nehmen Sie den Akku aus dem Gerät. Moderne Lithium-Ionen-Akkus sollten mit einem mittleren Ladestand eingelagert werden – idealerweise mit zwei leuchtenden LEDs (etwa 40-60% Kapazität)[254]. Dadurch sind Alterung und Selbstentladung am geringsten. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 25°C.
Vor der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr führe ich einen kurzen Funktionstest durch und lade den Akku erst kurz vor dem Einsatz vollständig auf. Diese Vorgehensweise schont die Kapazität und verlängert die Lebensdauer des Akkus.
Gefahren erkennen und vermeiden
Unfälle mit Motorsägen sind besonders schwerwiegend und erfordern oft langwierige Heilungsprozesse. Die Fähigkeit, Gefahren frühzeitig zu erkennen, ist daher unverzichtbar für jede erfolgreiche private Gartenpflege mit Akku-Motorsägen. Mehr unter: https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/arbeitsschutz-im-garten-kettensaegen-sicher-einsetzen
Typische Unfallursachen bei der Gartenpflege
Laut Statistik ereignen sich jährlich mehr als 200.000 Unfälle in deutschen Gärten. Bei der Verwendung von Kettensägen zählen zu den häufigsten Gefahren:
- Ein unsicherer Stand, besonders auf unebenem oder rutschigem Untergrund
- Das Zurückschlagen (Kick-Back) des Geräts
- Verletzungen bei umstehenden Personen im Arbeitsumfeld
Besonders gefährlich wird es, wenn die Kettensäge nur lose in einer Hand gehalten wird oder die Kette durchhängt. Ausserdem stellen motorbetriebene Geräte wie Kettensägen ein deutlich höheres Verletzungsrisiko dar als andere Gartengeräte.
Wie man Holz unter Spannung erkennt
Holz unter Spannung stellt eine erhebliche Gefahr dar, wenn es nicht richtig erkannt und bearbeitet wird. Zunächst prüfe ich daher sorgfältig, ob Bäume oder Äste gebogen, eingeklemmt oder unter Zug stehen. Bei liegenden Stämmen bilden sich oft schwer einschätzbare Spannungsverläufe.
Spannungszonen lassen sich erkennen durch:
- Sichtbare Verformungen oder gebogene Strukturen im Holz
- Unnatürliche Positionen von Ästen oder Stämmen
- Holz, das zwischen anderen Objekten eingeklemmt ist
Bei seitlicher Spannung stehe ich grundsätzlich auf der Druckseite, um bei aufsplitterndem oder peitschendem Holz nicht getroffen zu werden. Bei der Fällung im Laubwald beachte ich ausserdem, dass abgestorbene Äste bei leichter Erschütterung zu Boden fallen können.
Sicherheitsabstand und Umgebung prüfen
Vor Beginn der Arbeiten stelle ich stets sicher, dass ein Sicherheitsabstand von mindestens 3 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Im Fallwinkel des Holzes darf sich niemand aufhalten, und während der Sägearbeiten sollte immer eine aufmerksame Person in Reichweite sein.
Bei der Umgebungsprüfung achte ich besonders auf:
- Rutschigen oder unebenen Untergrund, besonders bei der Gartenpflege im Winter
- Versteckte Hindernisse wie vom Laub verdeckte Äste
- Abgestorbene, zum Teil morsche Äste in Baumkronen
Ausserdem vermeide ich Arbeiten über Kopfhöhe, um nicht von herabfallenden Ästen getroffen zu werden. Wenn ich unsicher bin, ob ich eine Aufgabe sicher bewältigen kann, ziehe ich lieber professionelle Hilfe hinzu oder besuche einen Motorsägen-Lehrgang.
Rechtliche Vorschriften und Schulungen
Die rechtlichen Anforderungen für den Umgang mit Motorsägen unterscheiden sich je nach Einsatzort und -zweck. Obwohl moderne Akku-Motorsägen benutzerfreundlicher sind, gelten für sie dennoch wichtige Sicherheitsvorschriften.
Was Hobbygärtner beachten müssen
Für Arbeiten auf dem eigenen Grundstück ist kein Kettensägenschein erforderlich. Verlassen Sie jedoch Ihr Privatgelände, beispielsweise um Brennholz im Wald zu sammeln, ist bundesweit ein Qualifikationsnachweis notwendig. Bei Verstössen drohen Bussgelder bis zu 500 Euro, bei Wiederholung sogar höhere Strafen.
Besonders wichtig: Kettensägenführer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Für Lernende sind Ausnahmen möglich, sofern die entsprechende Berufsbildungsverordnung dies zulässt. Ausserdem sollten Sie bei der privaten Gartenpflege die Lärmschutzverordnungen beachten – in Wohngebieten ist die Nutzung von motorbetriebenen Gartengeräten an Sonn- und Feiertagen sowie zwischen 20:00 und 7:00 Uhr untersagt.
Motorsägen-Lehrgänge und Zertifikate
Je nach Tätigkeit sind unterschiedliche Kurse erforderlich:
- Für das Aufarbeiten von Brettern und Kantholz: eintägiger Handhabungskurs
- Für das Absägen von Büschen und kleinen Bäumen: zweitägiger Handhabungskurs
- Für das Fällen einzelner Bäume unter einfachen Verhältnissen: Kurs “Grundlagen der Holzhauerei”
Zunehmend verbreitet ist das Europäische Motorsägen-Zertifikat (ECC), das die Qualifikationen über Staatsgrenzen hinweg vergleichbar macht. Es umfasst verschiedene Level, von ECC1 (Wartung und Einschneidearbeiten) bis ECC4 (Sturmholzaufarbeitung).
Empfohlene Anbieter für Schulungen
Für Schulungen stehen verschiedene Anbieter zur Verfügung. Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) hat ein Gütesiegel entwickelt, das die Qualität von Motorsägenkursen sicherstellen soll. Kursanbieter mit diesem Siegel verpflichten sich zur Einhaltung bestimmter Standards.
Folgende Anlaufstellen bieten qualifizierte Kurse an:
- Lokale STIHL Fachhändler (erkennbar am Urkunden-Symbol)
- Forstliche Bildungszentren der Landesforstverwaltungen
- In der Schweiz: www.holzerkurse.ch, www.ahb.bfh.ch
Vor der Teilnahme benötigen Sie persönliche Schutzausrüstung und teilweise Ihre eigene Motorsäge – die genauen Anforderungen erfahren Sie vom jeweiligen Kursanbieter.
Erste Hilfe und Notfallmassnahmen bei Unfällen
Trotz aller Vorsicht passieren beim Hantieren mit Akku-Motorsägen manchmal Unfälle. Jährlich ereignen sich allein in Deutschland rund drei Millionen Unfälle im Haushalt, weshalb Kenntnisse in Erster Hilfe und über angemessene Notfallmassnahmen unverzichtbar sind.
Was tun bei Schnittverletzungen?
Bei kleinen, schwach blutenden Wunden lasse ich die Verletzung zunächst etwas ausbluten, damit sie sich selbst reinigt. Grundsätzlich gilt: Die Wunde nicht berühren und weder Puder noch Salben auftragen. Stark verschmutzte Wunden halte ich vorsichtig unter kaltes, klares Leitungswasser. Anschliessend decke ich die Verletzung mit einem Wundschnellverband ab.
Bei tiefen Schnittverletzungen hingegen blutet die Wunde stärker. In diesem Fall:
- Die verletzte Extremität hochlagern
- Einen Druckverband anlegen
- Den Verletzten in eine liegende oder sitzende Position bringen
Notfallausrüstung für die Gartenarbeit
Für die private Gartenpflege ist ein Verbandskasten nach DIN 13164 unverzichtbar. Dieser sollte stets griffbereit sein. Bei der Arbeit mit der STIHL Kettensäge empfehle ich ausserdem, Kompressen, Pflaster und Verbandmaterial direkt in der Arbeitskleidung mitzuführen. Nützlich sind ebenfalls Wärme- und Kühlpads, die durch chemische oder physikalische Reaktionen funktionieren.

Wann professionelle Hilfe notwendig ist
Professionelle Hilfe ist dringend erforderlich bei:
- Tiefen, stark blutenden Wunden
- Anhaltenden Schmerzen
- Bewegungseinschränkungen oder Taubheitsgefühlen
Beim Notruf auf das eventuell schwierige Gelände hinweisen und gegebenenfalls die Bergwacht anfordern. Die Zufahrt zur Unfallstelle sollte immer freigehalten werden. Hilfreich ist auch die App “Hilfe im Wald”, die Rettungstreffpunkte anzeigt.
Vergleichstabelle
| Sicherheits-Tipp | Hauptfokus | Wichtige Komponenten | Sicherheitsrelevanz | Empfehlungen |
| Schutzkleidung | Persönliche Schutzausrüstung | Helm, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Handschuhe | Minimierung von Verletzungsrisiken | Mindestens Schutzklasse 1 (20 m/s) für Schnittschutz |
| STIHL Akku-Motorsäge | Sichere Handhabung | QuickStop Super, Kettenschnellspannung, Öltank | Rückschlagschutz, Kettenbremse | Regelmässige Kontrolle der Sicherheitsfunktionen |
| Werkzeugwahl | Geeignetes Gerät für Aufgabe | Akku- vs. Benzin-Motorsägen | Leistungsangepasste Verwendung | Akku-Sägen für leichte bis mittelschwere Arbeiten |
| Stand und Körperhaltung | Ergonomische Position | Fester Stand, Zweihändige Bedienung | Kontrollverlust-Prävention | Linker Fuss vor rechtem Fuss, gebeugte Knie |
| Schnitttechniken | Korrekte Schnittführung | Ziehende/schiebende Kette | Rückschlagvermeidung | Nicht mit Schwertspitze sägen |
| Wartung und Pflege | Geräteerhaltung | Reinigung, Kettenspannung, Akkupflege | Funktionssicherheit | Regelmässige Reinigung nach Gebrauch |
| Gefahrenerkennung | Risikobewertung | Spannungszonen, Umgebungskontrolle | Unfallprävention | 3 Meter Sicherheitsabstand einhalten |
| Rechtliche Vorschriften | Qualifikationen | Motorsägen-Zertifikate, Altersbeschränkungen | Rechtliche Absicherung | Ab 18 Jahren, ggf. Motorsägenkurs |
| Erste Hilfe | Notfallmassnahmen | Verbandskasten, Notfallausrüstung | Unfallversorgung | DIN 13164 Verbandskasten bereithalten |
Schlussfolgerung
Zusammenfassend bietet die richtige Verwendung von Akku-Motorsägen bei der Gartenpflege zahlreiche Vorteile, erfordert jedoch stets die nötige Vorsicht. Ohne Zweifel steht die persönliche Sicherheit durch vollständige Schutzausrüstung an erster Stelle. Schnittschutzhose, Helm, Handschuhe und Sicherheitsschuhe bilden dabei das unerlässliche Fundament für jede Arbeit mit der Kettensäge.
Die moderne STIHL Akku-Motorsäge überzeugt durch ihre Sicherheitsmerkmale wie QuickStop Super und Kettenschnellspannung. Dennoch müssen wir ihre Funktionen regelmässig prüfen und das Gerät ordnungsgemäss warten. Besonders wichtig erscheint mir dabei die richtige Lagerung des Akkus während des Winters mit mittlerem Ladestand und bei Temperaturen zwischen 5 und 25°C.
Für verschiedene Gartenarbeiten eignen sich unterschiedliche Werkzeuge. Akku-Modelle punkten bei leichten bis mittelschweren Aufgaben, während schwere Forstarbeiten eher Benzin-Motorsägen erfordern. Dementsprechend sollten wir das passende Gerät für die jeweilige Aufgabe wählen.
Sicheres Arbeiten bedeutet ausserdem einen festen Stand, korrekte Körperhaltung und geeignete Schnitttechniken. Offensichtlich vermindert die Vermeidung von Arbeiten über Schulterhöhe und das Sägen mit der Schwertspitze das Risiko gefährlicher Rückschläge erheblich.
Gefahrenerkennung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Das frühzeitige Erkennen von Spannungszonen im Holz und die Einhaltung eines Sicherheitsabstands von mindestens drei Metern können Unfälle wirksam verhindern.
Falls Sie unsicher sind oder umfangreichere Arbeiten planen, zögern Sie nicht, einen Motorsägen-Lehrgang zu besuchen. Diese Investition in Ihre Sicherheit zahlt sich langfristig aus.
Angesichts aller genannten Sicherheitsaspekte möchte ich abschliessend betonen: Die Freude an der Gartenpflege mit Akku-Motorsägen entsteht besonders dann, wenn wir unsere Arbeiten sicher und wohlbehalten abschliessen können. Mit den vorgestellten neun Sicherheitstipps steht Ihrer effektiven und sicheren Gartenpflege nichts mehr im Wege.
FAQs
Q1. Welche Schutzausrüstung ist für die Arbeit mit einer Akku-Motorsäge erforderlich? Für die sichere Arbeit mit einer Akku-Motorsäge benötigen Sie einen Schutzhelm mit Gesichtsschutz, eine Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe mit Schnittschutz, robuste Handschuhe und eng anliegende Oberbekleidung. Diese Ausrüstung schützt vor Verletzungen durch die Sägekette, herabfallende Äste und umherfliegende Partikel.
Q2. Wie kann man Rückschläge bei der Arbeit mit einer Kettensäge vermeiden? Um Rückschläge zu vermeiden, sollten Sie niemals mit der Schwertspitze sägen. Halten Sie die Säge immer mit beiden Händen fest und arbeiten Sie nicht über Schulterhöhe. Verwenden Sie eine korrekt gespannte und geschärfte Kette sowie eine Säge mit Sicherheitsfunktionen wie der QuickStop-Kettenbremse.
Q3. Wie lagert man eine Akku-Motorsäge und deren Akkus im Winter richtig? Lagern Sie die gereinigte Akku-Motorsäge an einem trockenen, frostfreien Ort. Entfernen Sie den Akku aus dem Gerät und bewahren Sie ihn bei einer Temperatur zwischen 5 und 25°C auf. Der ideale Ladestand für die Winterlagerung beträgt etwa 40-60% der Kapazität. Laden Sie den Akku erst kurz vor dem nächsten Einsatz vollständig auf.
Q4. Benötigt man für die private Nutzung einer Kettensäge einen Motorsägenschein? Für die Nutzung einer Kettensäge auf dem eigenen Grundstück ist kein Motorsägenschein erforderlich. Sobald Sie jedoch ausserhalb Ihres Privatgeländes, zum Beispiel im Wald, arbeiten möchten, ist bundesweit ein Qualifikationsnachweis notwendig. Beachten Sie auch, dass Kettensägenführer mindestens 18 Jahre alt sein müssen.
Q5. Was ist bei einer Schnittverletzung durch eine Kettensäge zu tun? Bei einer leichten Schnittverletzung reinigen Sie die Wunde vorsichtig und decken sie mit einem Wundschnellverband ab. Bei tiefen, stark blutenden Wunden legen Sie einen Druckverband an, lagern die verletzte Extremität hoch und bringen den Verletzten in eine liegende Position. Rufen Sie bei schweren Verletzungen sofort den Notarzt und weisen Sie auf die möglicherweise schwierige Erreichbarkeit des Unfallortes hin.